Zuchtviehmarkt in Traunstein am 13.06.2024

Stabile Zuchtviehpreise auf hohem Niveau!

 

Das Angebot auf den Märkten ist im Moment sowohl bei Zuchtvieh als auch auf den Kälbermärkten knapp. Neben einem Stier für den Besamungseinsatz konnten 5 Stiere in den Natursprung für im Mittel 2110 Euro verkauft werden. Acht rahmige Kalbinnen gehen für durchschnittlich 2088 Euro hauptsächlich an Zuchtbetriebe im benachbarten Ausland. Auf dem etwa gleichen Preisniveau mit 2070 Euro wechselten 5 Zweitkalbskühe den Besitzer, wobei sich die Preisspanne von 1750 bis 2450 Euro bewegt. Der Zuschlag bei 58 verkauften Jungkühen erfolgte bei im Mittel 2254 Euro.

 

Ein Hopfen – Sohn vom dem Zuchtbetrieb Gerhard Berger aus Siegsdorf ersteigerte Markus Hefele für die Besamungsstation Greifenberg zum Preis von 3500 Euro. Neben einem hohen Gesamtzuchtwert von 141 waren auch einige Einzelzuchtwerte für den Kauf ausschlaggebend. So lagen die Zuchtwerte für Nutzungsdauer, Eutergesundheit und Kalbinneneignung über 120 Punkte. Dazu kommt eine Euternote von 119 und ein Fleischwert von 115. Bei den Leistungsdaten der Mutterg, einer Virginia- Tochter fallen die hohen Inhaltsstoffe der Milch mit 4,96 Fett- und 3,94 Eiweißprozent auf. Auf den Preis beii den Natursprungstieren hat der Hornstatus den höchsten Einfluss. So kostete ein Wannabe – Sohn aus dem Zuchtbetrieb Andreas Rummelsberger 2550 Euro Steigpreis. Aufgezogen wurde er im Betrieb von Christoph Kaufmann. Züchter und Aufzüchter kommen aus der Gemeinde Bernau. 

 

Die drei Jungkühe, die in Wertklasse 1 eingereiht wurden, erreichten auch die höchsten Preise des Marktes bei den Kühen.  Den Spitzenpreis des Marktes mit 2900 Steigpreis erzielten Jungkühe aus den Zuchtbetrieben von Johann König aus Salling bei Kay und Hubert Hartl aus Bürghub, Gemeinde Seeon. Mit 2850 Euro stand die dritte Jungkuh aus dem Zuchtbetrieb Rupert & Thomas Anzenberger aus der Gemeinde Schnaitsee im Preis kaum nach. Nicht weniger als 15 Jungkühe wechselten dann noch mit Preisen zwischen 2500 und 2700 Euro den Besitzer. Nur jede fünfte Jungkuh erreichte einen Steigpreis unter 2000 Euro.

 

Zehn Zuchttiere blieben im eigenen Gebiet. Zwei Stiere, drei Zweitkalbskühe und 14 Jungkühe ersteigerten sich bayerische Käufer. Drei Stiere, acht Kalbinnen und 38 Jungkühe wechseln über Viehhandelsunternehmen nach Südtirol und in die Benelux Staaten. Der nächste Kälbermarkt findet am Mittwoch, den 19. Juni statt. Der nächste Großviehmarkt ist am 11. Juli.  

 

An die Besamungsstation Greifenberg konnte der Betrieb von Edith und Gerhard Berger aus Scharam, Siegsdorf den Bullen „Hamster“, der von dem Spitzenvererber Hopfen abstammt, verkaufen. Sohn Simon präsentierte gekonnt den Stier im Auktionsring.

 

Das hervorragende Exterieur von den drei Jungkühen der Wertklasse 1 zeigt dieses Bild. Vorgeführt werden sie von Thomas Anzenberger aus Maierhof, Schnaitsee; Hubert Hartl aus Bürghub, Seeon und Johann König aus Salling, Tittmoning.  

 

Nach wie vor großes Interesse ruft die neue Chiemgauhalle hervor, so dass sogar im Frühsommer vor gut gefüllten Rängen versteigert werden konnte.